News
Mittwoch 15.07.2026:
Professorin werden – Frauen gestalten Wissenschaft
Digitale Ausstellung
Obwohl Frauen inzwischen mehr als die Hälfte der Studienabschlüsse und Promotionen erwerben, sind sie bei Professuren weiterhin unterrepräsentiert. Nur rund 30 % (2024) der Professuren in Deutschland sind mit Frauen besetzt – an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWen) liegt der Anteil häufig noch niedriger.
Die digitale Ausstellung der Projekt-PROfessur-Kooperationshochschulen, HS Anhalt, Hochschule Harz, HS Magedburg-Stendal und HS Merseburg rückt 18 Professorinnen in den Mittelpunkt. Mit persönlichen Einblicken, Kurz-Vitas und prägnanten Zitaten macht sie die Vielfalt wissenschaftlicher Karrierewege sichtbar und zeigt: Es gibt nicht den einen Weg in die Wissenschaft. Es gibt viele.
Uns ist es wichtig, mit der Ausstellung die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen zu schaffen, die sie verdienen. Sichtbare Vorbilder schaffen Orientierung, bauen Berührungsängste ab und ermutigen Nachwuchswissenschaftlerinnen, ihren eigenen Weg zu gehen. Denn Sichtbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel für Chancengleichheit, Vielfalt und wissenschaftlichen Fortschritt.
Hören Sie sich die Geschichten der Frauen unter www.frauen-gestalten-wissenschaft.de an.

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Mittwoch 01.07.2026:
In dem Online-Magazin der PAGE wurde ein tolles Interview mit der Fh Professorin Ulrike Brückner veröffentlicht, die an der FH Dortmund lehrt.
Für Prof.in Ulrike Brückner ist die Lehre überraschend zu einem geschützten Experimentierraum und Perspektivwechsel geworden, der sie durch Reflexion der eigenen Arbeitsweise und den offenen, kollegialen Fachbereich gestalterisch weiterentwickelt hat.
Das ganze Interview lesen Sie hier:
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Dienstag 23.06.2026:
Schönes, kurzes Interview von Meike Böhler, Projektleitung FH Aachen Personal, mit Prof. Dr. Sarah Maihaus auf Linked In. Über Vereinbarkeit von Familie und Karriere an der FH Aachen:
Interview bei: Linked In
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Mehr als Lehre: Warum sich der Weg zur Professur lohnt
Eine HAW-Professur bedeutet nicht nur Lehren, sondern auch Forschung vorantreiben, Innovation gestalten und Studierende begleiten. Doch warum lohnt sich der Weg in die Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften? Prof. Dr. Ann-Kathrin Hömme berichtet über ihre Erfahrungen und Gestaltungsspielräume und darüber, was sie dazu motiviert hat, den Weg in die Lehre einzuschlagen. Sie spricht über Gestaltungsmöglichkeiten, Praxisnähe und die motivierende Arbeit mit Studierenden.
Mehr dazu im Interview: https://www.zeit.de/angebote/fhdoprofessur/index

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Das Prof:Me Mentoringprogramm
Das Gleichstellungsbüro der Technischen Hochschule organisiert und begleitet seit 2022 ein Mentoringprogramm für Frauen. Zu der Zielgruppe gehören vorrangig Nachwuchswissenschaftlerinnen (von Masterstudentinnen über Promovendinnen und Lehrkräfte für besondere Aufgaben bis hin zu neu berufenen Professorinnen), aber auch Mitarbeiterinnen der THL, die an beruflicher Weiterentwicklung interessiert sind. Auch potenziell an einer Professur interessierte Frauen von außerhalb der TH Lübeck sind herzlich willkommen als Mentees.
Mentoring ist ein Instrument der individuellen Nachwuchsförderung und bietet Unterstützung bei der beruflichen und persönlichen Entwicklung. Im Zentrum steht die Tandembeziehung zwischen der Mentee und ihrem*ihrer Mentor*in, einer erfahreneren Person. Das begleitende optionale Workshopangebot bietet den Mentees und Mentor*innen Chancen zur Selbstreflexion und Erweiterung ihrer Fähigkeiten. Durch den Austausch in den regelmäßigen Netzwerktreffen erhalten sie Zugang zu wichtigen Netzwerken und Insiderwissen.
Hier finden Sie einen tollen Erklärfilm bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=aGPLK8HwI44

So können Sie sich bewerben:
- Sie sind Nachwuchswissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Masterstudentin und/oder Mitarbeiterin der THL und möchten sich beruflich weiterentwickeln oder sind an einer Professur interessiert? Werden Sie Mentee 2026! Kontakt: profme(at)th-luebeck.de
- Weitere Infos sowie Anmeldeunterlagen im Lernraum (th-intern): https://th-luebeck.de/profme
- Kontakt: Joanna Kjer, joanna.kjer(at)th-luebeck.de Tel.: 0451-300 5078
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.th-luebeck.de/hochschule/wir-ueber-uns/querschnittsfelder/gleichstellung/
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Heute möchten wir Ihnen gleich zwei ebenso informative wie unterhaltsame Videos empfehlen: Prof. Dr. Jennifer Schmidt ist Professorin an der FH Münster und betreibt den Youtube-Kanal Karriereweg Wissenschaft, viel Spaß beim Anschauen!
5 Missverständnisse über Professoren an Fhs und Haws:
https://www.youtube.com/watch?v=yrGnGl3HqT0
Eine Fachhochschulprofessur wird oft fälschlicherweise als minderwertig gegenüber einer Uni-Professur betrachtet. Tatsächlich unterliegt sie denselben hohen Standards und anspruchsvollen Berufungsverfahren. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern im Fokus: FH-Professuren betonen Anwendung, Praxistransfer und Lehre – bewusst so gestaltet, um Wissenschaft und Praxis zu verbinden und Studierende auf konkrete Berufsfelder vorzubereiten.
5 Gründe warum Du nicht Professor wirst!
https://www.youtube.com/watch?v=rseEMRE5lqY
Eine Professur zu erlangen ist hart umkämpft. Fachliche Stärke allein reicht nicht aus – viele scheitern an anderen, oft unterschätzten Faktoren im Berufungsprozess. Neben der Expertise spielen zusätzliche Qualifikationen, strategisches Vorgehen und ein gutes Verständnis der Bewerbungsanforderungen eine entscheidende Rolle.
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Das Tandem Modell an der Hochschule Osnabrück auf einer Website erklärt:
Im „Career Lab (CarLa)“ der HS Osnabrück werden neue Wege ermittelt, um den Zugang zur „HAW-Professur“ zu erleichtern, besonders für promovierte Personen ohne ausreichende Berufspraxis. Ein zentrales Element ist das „Tandem-Modell“, das eine flexible Alternative zum kompletten Wechsel in die Berufspraxis bietet. Es ermöglicht, weiterhin in Lehre und Forschung tätig zu bleiben, als eine flexible Alternative zum vollständigen Wechsel des Tätigkeitsumfeldes.
Die Hochschule Osnabrück hat hier ausführliche Informationen für das "Tandem Modell" bei sich zusammengestellt:
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Kleine Tipps für Ihren Lebenslauf vom Deutschen Hochschulverband:
"Bei Bewerbungen auf Professuren liegt der Fokus auf der wissenschaftlichen Qualifikation:
- Publikationen,
- Drittmittel,
- Lehrtätigkeit und
- akademische Netzwerke
stehen im Zentrum des Interesses. Insofern ist der Lebenslauf eine strukturierte Darstellung des professionellen Werdegangs.
Darf oder sollte hier jedoch auch Persönliches Platz finden?
In der Wissenschaft geht es längst nicht nur um Fachkompetenz.
Universitäten suchen Persönlichkeiten, die zur jeweiligen Fachkultur, zum Kollegium und zum gesellschaftlichen Auftrag der Hochschule passen.
Gerade in Berufungsverfahren wird heute nicht selten auf Persönlichkeit, Teamfähigkeit, Wertehaltung und interdisziplinäre Offenheit geachtet. Ein rein fachlich gehaltener Lebenslauf zeigt das kaum. Daher ist es zunehmend akzeptiert, auch im akademischen Lebenslauf persönliche Angaben zu machen – solange sie sinnvoll platziert und mit Bedacht gewählt."
Mehr dazu bei Linked In: Deutscher Hochschulverband
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Kooperative Promotion? Die Jade HS zeigt, wie’s geht – hier auf dem Hochschuleigenen YouTube-Kanal!
HS JADE kooperative Promotion: https://www.youtube.com/watch?v=iw0vfWJxhrg
